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Schnee und Glätte: So ist man mit Rollator sicher unterwegs


Bild: Paul Zinken/dpa/dpa-tmn

Arztbesuch oder Einkauf müssen sein, doch die Wege sind glatt und rutschig? Wer sich bei Eis und Schnee mit Rollator nach draußen begibt, muss besonders aufpassen, um nicht zu stürzen. 

Für guten Halt: Profil, Profil, Profil

Gut, wenn man sich vorab mit der Frage beschäftigt hat, wie wintertauglich die eigene Gehhilfe überhaupt ist. So eignen sich kleine Reifen mit geringem Profil bei Eis und Glätte nicht, warnt die Aktion Das Sichere Haus (DSH). Sie bieten zu wenig Halt. 

Anders sieht es mit Outdoor-Reifen aus - etwa aus Softgummi, die sich auf so manches Rollator-Modell aufziehen lassen. Informieren kann man sich im Fachhandel. 

Dort kann man auch den Zustand seines Rollators checken lassen. Dass etwa die Bremsen gut funktionieren, ist nun nämlich umso wichtiger. Daher ist im Winter übrigens auch regelmäßiges Rollator-Putzen angesagt, wie die Deutsche Verkehrswacht rät. Der Schmutz, der sich an der Gehhilfe ansammelt, kann nämlich die Bremsfunktion beeinträchtigen. 

Übrigens: Bei Winterwetter sollten nicht nur die Rollator-Räder ein tiefes Profil haben, sondern auch das Schuhwerk. Schuhe mit Ledersohlen und auch mit Absätzen sind keine clevere Entscheidung. Besser sind (Gummi-)Sohlen mit griffigem Profil, so die Aktion DSH. Noch mehr Halt gewinnt, wer sich Spikes über sein Schuhwerk zieht. 

Vier weitere Tipps für mehr Sicherheit 

  1. Rucksack statt Tasche: Baumelt ein Beutel oder ein Täschchen am Handgelenk, hat das im Falle eines Sturzes einen entscheidenden Nachteil: Man kann sich schlechter mit den Händen abfangen, warnt die Aktion DSH. Besser ist ein Rucksack.
  2. Gesehen werden: Gerade wer im Dunkeln unterwegs ist, trägt am besten Kleidung in hellen Farben. Ebenfalls eine gute Idee: sich und den Rollator mit Reflektoren und LED-Lichtern ausstatten.
  3. Clever kleiden: Kuschlig warm sollte man es in seinem Winteroutfit haben, klar. Wichtig ist aber auch, dass Mantel und Co. die Beweglichkeit nicht einschränken, rät die Deutsche Verkehrswacht. Gut zu wissen: Für Griff und Bremse gibt es spezielle Handwärmer. Sie können einem Versteifen der Gelenke vorbeugen und sorgen dafür, dass man sicher bremsen kann und guten Halt hat.
  4. Watscheln wie ein Pinguin: Der Pinguingang bringt bei Glätte mehr Stabilität. Dabei verlagert man beim Gehen den Körperschwerpunkt leicht nach vorn über den auftretenden Fuß. Er zeigt dabei leicht nach außen. Langsam und mit kleinen Schritten auf ganzer Sohle schiebt man sich so über den glatten Untergrund. Weiterer Vorteil: Stürzt man doch, fällt man nach vorn - und nicht auf den Hinterkopf. 

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(07.01.2026)